P-51 Mustang

P-51 Mustang
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Als die North American P-51 Mustang Ende 1943 in großen Schwärmen über Europa erschien, bedeutete dies praktisch das Ende der Lufthoheit der Luftwaffe über Deutschland. Dieser leistungsstarke Jäger, mit enormer Reichweite, war in der Lage die schweren Alliierten Bomber bis tief in das deutsche Reich hinein und zurück zu eskortieren. Die bis dahin eingesetzten P-47 Thunderbolts und P-38 Lightnings hatten weder die hierfür notwendigen Reichweite, noch waren sie in der Lage, die zu jener Zeit eingesetzten Flugzeugmuster der deutschen Luftwaffe zu schlagen. Die P-51 Mustang welche eigentlich auf eine Anforderung der Englischen Royal Air Force entwickelt wurde, sollte sich schnell als der dringend benötige Langstreckenjäger erweisen um die Luftherrschaft über Europa zu erlangen. Die Mustang wurde in großen Stückzahlen an die Front gebracht, und die Piloten der USAAF konnten aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit, sowie der besseren Ausbildung ihrer Piloten, über 5000 gegnerische Flugzeuge vernichten. Die P-51 Mustang war wohl das entscheidende Jagdflugzeug des zweiten Weltkriegs, und das in seiner Zeit überlegene Jagdflugzeug. Dies sollte sich erst Ende 1944 ändern als der deutschen Luftwaffe die hervorragenden Flugzeugtypen der Focke Wulf TA-152, dem vermutlich besten Jäger mit Kolbentriebwerk, sowie die weltberühmte Me 262, dem ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt, zur Verfügung standen. Diese Flugzeuge kamen jedoch zu spät, und in viel zu geringer Stückzahl um die riesigen Formationen der Alliierten noch aufhalten zu können.