AIR WAR WW 2 / Luftkrieg Teil 2

AIR WAR WW 2 / Luftkrieg Teil 2

Wurde man in einem Luftkampf von einem Gegner getroffen und mußte sein Flugzeug verlassen hieß es Beine anziehen und hoffen. Sollte man es glücklicherweise tatsächlich irgendwie geschafft haben, sich bei einer Fluggeschwindigkeit von 550 km , und einer Außentemperatur von Minus 50 Grad und sechs km Flughöhe aus seinem brennenden engen Cockpit zu befreien, so war dies lediglich ein erster kleiner Schritt zum Überleben.

Wenn nun alles „normal“ lief und man nicht von gegnerischen Flugzeugen noch am Fallschirm wie ein Sieb durchlöchert wurde, ging der Spaß erst richtig los. Denn es war entgegen aller Hollywoodfilme keineswegs so, das man nach dem Ausstieg sanft und weich wie ein Wattebausch der weichen grünen Erde entgegenschwebte.

Vielmehr war es so, das man mit mit 5 bis 6 m/s dem gefrorenen Erdboden entgegenrauschte, und man nur beten konnte nicht in einem eiskalten Fluß oder einem Sumpf aufzuschlagen. Wurde auch diese Hürde genommen, so befand man sich in der Regel auf sich alleine gestellt im nirgendwo. Und der Rückweg zu den eigenen Linien war meist beschwerlich und gefährlich.

Nicht wenige der heutigen Historiker die heute gemütlich vor Ihrem Laptop bei einem Cappuccino auf ihrer behaglichen Veranda Ihres Einfamilienhauses sitzen, und Ihre Abhandlungen über die damaligen Protagonisten der Luftkämpfe schreiben, sind sich überhaupt bewußt was die lapidaren Berichte wie „Er wurde 5 x abgeschossen, und mußte mit dem Fallschirm aussteigen eigentlich bedeuten.

Obwohl die Piloten aller Nationen gegenüber den „normalen“ Soldaten oftmals gewisse Privilegien genossen, so sollte dies nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, das der Begriff „angenehm“ nach heutigen Maßstäben in diesem Zusammenhang mehr als unzutreffend ist.

Es war einfach nicht so, das man nach geruhsamer ruhiger Nacht aus seinem komfortablen Bett aufstand, sich nach einem vitaminreichen opulenten Frühstück und einem kleinen Plausch gemächlich zu seinem bereits vorgewärmten Flugzeug machte um es sich dort darin bequem zu machen und dann in aller Ruhe auf den Startbefehl wartete.

Es war nicht immer so -ok es war NIE so.

Hoffmann
4 Comments
  • Oswald B.
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    It has been a pleasure for me to meet yout at the air raid at Duxford. I was always keen on getting you and your team to know and to seeing the cockpit panels live on display. In comparison to the real thing I cannot see any difference and can really confirm that you will have the real impression of sitting in front of a original Cockpit from the times when buying Panels from CockpitRockers. Keep going.

    25. Juli 2017 at 12:21
  • Georg B.
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    I’ve seen the panels on display at the Duxford Flying Legends Air Show this July, and I was impressed by them. As I had the opportunity to get a closer look into one Spitfire Cockpit, I can tell you they look like the real thing. Well done, and all the best for the Team of CockpitRockers.

    25. Juli 2017 at 11:58
  • Andreas G.
    Antworten

    Some time ago I had the pleasure to visit CockpitRockers and to get an introduction into the current portfolio of Cockpit Panels available. I was impressed by the quality and authenticity of the instrument panels. I can only show my highest respect for the work. There are also, as a reference, the original historic panels from the Me109 G6, Spitfire MKII and P51, as there where in use at the Battle of Britain, on display. It is remarkable that e.g. the Spitfire MK II is a real MK II and not a mixture between different Types as it is very often the case at exhibitions. The collection of these parts alone took a long time, as it is today not very easy to get the authentic instruments on the market. It is also remarkable to see the different size of the individual panels, getting an impression about the dimension and related comfort within the respective fighter cockpit.
    In addition I compared, just for fun and as a reference, the CockpitRockers Panel for the Me109 G6 with the cockpits on display at the well-known page of the German Lufwaffe http://www.germanluftwaffe.com and could also get confirmation of the high quality and historic authenticity of the cockpit panels on stock.
    I wish the team of CockpitRockers all the best for the future and Good Luck.

    11. Mai 2016 at 17:53
  • Andreas G.
    Antworten

    Habe mir vor einiger Zeit die Cockpits einmal im „Original“ angesehen, und kann dem Team von CockpitRockers nur gratulieren. Die Instrumentenbretter der 3 Cockpits sind wirklich sehr gut geworden und brauchen Vergleiche mit originalen Panels, die im Übrigen vor Ort ebenfalls zu sehen sind, nicht zu scheuen. Zumal es sich bei dem Spitfire Cockpit wirklich um eine Mark II Ausführung handelt, für die ein kompletter Instrumentensatz nur mehr sehr selten zu bekommen ist, und nicht um eine Mischung aus Mark II bis Mark XII, wie man sie häufiger antrifft. Interessant sind auch die Größenunterschiede der einzelnen Panels im Vergleich zu sehen, und lassen einen Eindruck entstehen über die Platzverhältnisse, die in den jeweiligen Cockpits geherrscht haben.
    Habe mir für die Me109 G6 auch mal den Spass gemacht und das Panel mit den hervorragenden Cockpitpanels von http://www.deutscheluftwaffe.de/ verglichen, und auch da kann man die Qualitätsarbeit der CockpitRockers deutlich erkennen.
    Wünsche dem Team viel Erfolg mit der Vermarktung der heimlichen „Fliegerträume“.

    11. Mai 2016 at 16:24

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